120 Jahre Frauenhilfe Lich

Ganz im Zeichen des Jubiläums 120 Jahre Frauenhilfe in Lich" stand der Gottesdienst am 17. April in der Marienstiftskirche. Pfarrerin Barbara Lang wies schon in ihrer Begrüßung auf die Bedeutung dieser Gemeindegruppe hin, die die Marienstiftsgemeinde "stützt, gestaltet und bewahrt". In ihrer Predigt würdigte sie die vielfältigen Aktivitäten (in Anlehnung an den Predigttext Markus 14,3-9) als "helfendes und unterstützendes Handeln; nicht aus Berechnung, sondern aus Gründen friedlicher Hilfsbereitschaft". Wobei die Arbeit im Einzelfall (längerfristig) möglicherweise in Vergessenheit gerät, in der Summe aber in ihrer Bedeutung eine hohe Wertigkeit erfährt.
In der im Anschluss im Gemeindesaal stattfindenden Feier ging Pfarrerin Lang noch kurz auf die Entwicklung der vergangenen 120 Jahre ein, bevor sie sich der Gegenwart zuwandte und die Selbstverständlichkeit hervorhob, mit der dieses "eingespielte Team" bei diakonischen und gemeindlichen Aktionen tätig wird.
"Vieles wäre nicht möglich - viele Feste müssten ohne Kaffee und Kuchen auskommen. "Der häufig bei Anfragen zu hörende Spruch "krie'e mer schon", heißt im Übertragenen: "Machen wir, haben wir im Griff, klappt auch!". Nicht zuletzt lobte Frau Lang die große, breitgefächerte Spendenbereitschaft der Licher Frauenhilfe.
Dekanin Barbara Alt für das Dekanat Hungen und Frau Margarete Kirschbaum in Doppelfunktion für den "Frauengesprächskreis Lich" und für das "Dekanatsteam Hungen" überbrachten Grußworte und Geschenke. Die Frauenhilfen aus den Licher Stadtteilen Nieder-Bessingen, Eberstadt, Muschenheim, Birklar und Langsdorf waren mit Abordnungen vertreten.
Ein solches Jubiläum ist auch eine Gelegenheit für Ehrungen: Frau Erna Schwieder ist  seit 1952 in der Frauenhilfe aktiv, Frau Paula Port ist das zurzeit älteste Mitglied, Waltraut und Margret Sommer wurden für ihre langjährigen Aktivitäten geehrt, ebenso Frau Kahnt, Marie Seipp und Gertrud Dauth, die leider nicht anwesend sein konnten.